Hotel Spa Hévíz****



Balázs Ferienhaus



Hotel Európa fit****

 

Appartement Balázs

Unsere Schätze

Quellenhöhle:
In der 1975 entdeckten großen Höhle vermischen sich die Karstgewässer von mehreren Kalt- und Warmquellen. Von hier fließt das gemischte Thermalwasser durch einen engen Höhlengang weiter und kommt somit mit einer gleichmäßigen Temperatur von 38,5 °C in den Thermalsee. Infolge ihrer Lage kann die Höhle nur bei Einhaltung strenger Verfügungen, anhand der Genehmigung der Naturschutzbehörden, sowie bei Einhaltung der Vorschriften der Höhlentauchvorschriften besucht werden.

Flora und Fauna:
Der See verfügt duch die Wassertemperatrur und die eigenartige Zusammensetzung des Wassers über eine einmalige Flora und Fauna. Die Mikroorganismen im Wasser und dem Schlammm tragen zur Heilkraft vom See viel bei. Durch die Schwefelbakterien wird dem Wasser Schwefel entzogen, andere Bakterienstämme spielen aber in dem Torfabbau und der Bildung vom Heilschlamm eine wichtige Rolle. Auf der Welt kommt hier allein der sog. "Micromonospora heviziensis" vor, der als starker Eiweiß- und Zellulosenabbauer bekannt ist. Manche Pflanzenart kann in Ungarn, sogar in Europa ausschließlich hier aufgefunden werden; dies ist ein Zeichen für die Mannigfaltigkeit der Naturwelt.

Seerosen:
Die schönste Pflanze auf dem See, die Seerose wurde zum Symbole der Stadt Hévíz, und findet somit auf dem Wappen und der Fahne der Stadt ihren Platz.

Die rote indische Seerose wurde vom Lovassy Sándor, dem Professor der Wirtschaftlichen Akademie im Jahr 1898 ins Land eingeführt.
Dank der Experimente auf dem See, die Seerose heimisch zu machen, gedeihen und blühen heute auch die blauen und weißen Sorten der ägyptischen Seerose im Wasser, wie auch die helleren Mutanten der roten Seerose.

 
Die heimische weiße Seerose kommt eher in dem Seeabfluß vor. Die Blütezeit der streng geschützten Pflanzen beginnt schon in dem Sommeranfang und dauert ganz bis zum November. Durch die Rosenblätter wird die Ausdünstung der Wasserfläche verringert und durch das sich auf dem Seeboden erstreckenden Rankengewebe der radiumhaltige Schlamm geschützt.

Moorwald:
Der moorwaldartige Kurpark an der Nord-, Ost- und Südseita darf nur beschränkt besucht werden, von dem ausgebauten Pfaden darf man nicht abweichen. Durch die gegenseitige Wirkung vom See und dem ihn umgebenden Wald entsteht eine eigenartige Mikroklima. Infolge der feuchten Flächen ist die örtliche Klima ausgeglichener. Der Wind wird von dem Wald aufgefangen, der See mit seiner umgebung ist oft in Dunst eingewickelt.

Der westliche Schutzwald besteht aus Kiefer-, Fichten- und Lärchengruppen, die von der Familie Festetics für Parkbauzwecke gepflanzt wurden. In der unteren
 
Baumkronenschicht herrschen die Akazien-, Götterbaum- und dem Ahornvarianten. Die 100 jährigen oder älteren Hagebuchen in dem Wald erinnern an die Vergangenheit.

Weinbaukultur:
In dem Stadtteil Egregy in Hévíz hat die Weinbaukultur große Traditionen. Die Wissenschaft vom Weinanbau wurde von den Römern eingeführt, die laut einer Urkunde des Jahres 1221 von den Magyaren in der Arpadenzeit weitergepflegt wurde. Das mittelalterliche Dorf wurde in der Türkenzeit vernichtet und um die Bevölkerung an der Zahl zu erhalten kamen anfangs XVIII. Jh. deutsche Neubauer nach Egregy. Wie ihre Vorgänger, auch sie haben sich die traditionelle Weinbaukultur vom Plattensee angeeignet. Der Weinberg von Egregy wurde 1998 für qualifiziertes Weinbaugebiet, und die heimischen Weine für landschaftsartige Weine vom Plattensee erklärt.

(Quelle: dr. Lajos Szarka: Hévíz)